Über prae|faktisch

Der Blog prae|faktisch will ein deutschsprachiges Forum für den Austausch philosophischer Gedanken sein. In dem Blog wird es philosophische Kommentare und Diskussionen zu aktuellen gesellschaftlichen, politischen und ethischen Fragen geben. Ergänzt werden diese durch verständlich geschriebene Einblicke in philosophische Debatten, die auch außerhalb der universitären Seminarräume von Interesse sind – oder die es werden könnten. Weiter soll es regelmäßig Interviews mit bekannten und weniger bekannten Philosoph_innen geben. Wir wollen wissen, wie sie zur Philosophie gekommen sind, was sie erlebt haben und warum sie machen, was sie machen. Der Blog soll außerdem ein Forum für den Austausch über die akademische Philosophie sein – etwa darüber, welche Blüten das Drittmittelwesen und die Praxis von Peer-Review-Verfahren bei Publikationen treiben, wie sich der Job-Markt verändert, wie es um Diversity und Schulenbildung steht usw.

All diese Formate richten sich an eine breite interessierte Öffentlichkeit, an Philosoph_innen sowie an Fachleute aus anderen Disziplinen, die sich für Philosophie interessieren. Wir laden alle Leser_innen herzlich dazu ein, sich in Kommentaren zu Blogbeiträgen an der Diskussion zu beteiligen. Wir freuen uns auch über Vorschläge für eigene Texte oder für Themen, die wir aufgreifen sollten.

Neue Beiträge werden jeden Dienstag und Donnerstag auf prae|faktisch veröffentlicht. Um am Laufenden zu bleiben, kann man prae|faktisch ganz einfach per E-Mail abonnieren oder auf Facebook und Twitter folgen.

Der Blog prae|faktisch wird betreut von Norbert Paulo (Universität Graz & Salzburg) und Gottfried Schweiger (Universität Salzburg). Text- oder Themenvorschläge sind uns jederzeit per E-Mail willkommen.

Alle Texte auf dieser Seite erscheinen unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. Diese Lizenz beinhaltet selbstverständlich, dass bei einer Weiterverwendung auf die originale Arbeit und die Autor_innen verwiesen werden muss und dass die Autor_innen das Copyright an ihrer Arbeit behalten. Darüber hinaus ist sie jedoch die am wenigsten restriktive Lizenz, die ein Maximum an Verbreitungsmöglichkeiten erlaubt.

Der Name prae|faktisch verdeutlicht, dass wir uns von “postfaktischen” Entwicklungen abgrenzen. Wir wollen der Berufung auf „alternative Fakten“ und dem Gefühl von „truthiness“ den empirisch gut informierten Austausch von Gründen entgegenstellen, für den die Philosophie seit ihren Anfängen steht. Das wäre natürlich auch mit „faktisch“ gut bezeichnet, aber „praefaktisch“ ist als Name hoffentlich einprägsamer und mag die eine oder den anderen an die Unterscheidung zwischen a priori und a posteriori erinnern.