12 Nov

Was kann ich sehen, wenn ich fühle? Über das ambivalente Verhältnis von Emotion und Erkenntnis

Von Eva Weber-Guskar (Berlin)

Sine ira et studio solle man Geschichtsschreibung betreiben, heisst es schon bei Tacitus, ohne Zorn noch Zuneigung. Und das gilt bis heute für jedes Studium, für alle Forschung: um Tatsachen zu erkennen, Zusammenhänge richtig darzustellen, logische Schlüsse zu ziehen, für all das braucht es keine Gefühle – im Gegenteil. Es heisst, sie seien der Wahrheitssuche abträglich.

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08 Mai

Shin-Kan-Sen oder: Vom Geist des Journals

von Harald Schwaetzer (Cusanus Hochschule)


Ruhig und gleichmäßig rollt der Shinkansen Richtung Hiroshima. Ein eigentümlicher Ort, um über die Lage philosophischer Zeitschriften ein paar Gedanken aufs elektronische Papier zu bringen, schon gar als Mitherausgeber der „Allgemeinen Zeitschrift für Philosophie“, die bekanntlich dem klassischen Druck auf Papier zugetan ist.

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