21 Jan

Vom guten Leben und vom guten Tod: Ein postmodernes Dilemma

Von Fabian Hutmacher (Würzburg)


Dieser Blogbeitrag basiert auf einem Aufsatz, der in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift für Praktische Philosophie (ZfPP) erschienen ist. Der Aufsatz kann auf der Website der ZfPP kostenlos heruntergeladen werden.

Dieser Blogbeitrag kann auch als Podcast gehört und heruntergeladen werden:


Wir alle wünschen uns ein gutes Leben und einen guten Tod. Als gutes Leben gilt uns üblicherweise ein langes und erfülltes Leben. Und ein guter Tod ist ein Tod, der kein Übel mehr für uns darstellt, eben weil er nach einem solchen langen und erfüllten Leben eintritt. Die Verfasstheit postmoderner Gesellschaften steht – so meine These – dem guten Leben und dem guten Tod im Weg. Warum ist das so – und wie lässt sich damit umgehen?

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10 Nov

Zu den Erfolgsbedingungen von Rechtfertigungen

Von Luise Müller (Dresden)


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Im Zuge der immer stärker werdenden Erwartung, Drittmittelprojekte einzuwerben, werden nun auch die Philosoph:innen bei den entsprechenden Forschungsanträgen mit einer Frage konfrontiert, die bislang in der praktischen Philosophie wenig reflektiert wurde: nämlich die nach den Forschungsmethoden. Dass diese Frage nun häufiger aufritt, mag sicher an der kontingenten Praxis liegen, zunehmend Forschungsförderungsformate aus den Naturwissenschaften auch in den Geisteswissenschaften einzusetzen. Nichtsdestotrotz können wir das als Anlass nehmen, zu reflektieren, was wir methodisch eigentlich machen, wenn wir praktische Philosophie betreiben.

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10 Sep

Ich sehe was, was du nicht siehst

von Svenja Springer (Vet-Med Uni Wien)


In den letzten Jahrzehnten erfreut sich die empirische Ethik einer steigenden Popularität. Doch die Frage was Methoden der empirischen Sozialwissenschaften in der angewandten Ethik leisten können, bleibt dennoch kontrovers diskutiert. In dem folgenden Podcast werden Potenziale und Grenzen der Einbindung gewonnener Daten und Fakten in ethische Urteilsfindung am Beispiel der veterinärmedizinischen Ethik beleuchtet.


Svenja Springer ist PhD-Studentin an der Abteilung Ethik der Mensch-Tier-Beziehung des Messerli Forschungsinstituts und der Universität Kopenhagen. Sie hat Tiermedizin studiert und forscht im Bereich der empirisch informierten veterinärmedizinischen Ethik.

24 Jul

Gruppenbezogene Benachteiligung. Précis zu „Diskriminierung und das Kriterium der Gruppenzugehörigkeit“

von Hauke Behrendt (Stuttgart)


Dieser Blogbeitrag basiert auf einem Aufsatz, der im Schwerpunkt “Diskriminierung” in der Zeitschrift für Praktische Philosophie erschienen ist. Der Beitrag kann auch als Podcast gehört und heruntergeladen werden:


Der Diskriminierungsbegriff ist bis heute umkämpft. Obwohl die meisten philosophischen, rechtlichen und politischen Diskussionen davon ausgehen, dass Diskriminierung falsch ist und verboten sein sollte, sind die begrifflichen Voraussetzungen und genauen Anwendungsdetails noch immer strittig. Um ein moralisches wie rechtliches Diskriminierungsverbot richtig beurteilen und ggf. sauber umsetzen zu können, ist es daher erforderlich, gründlich zu bestimmen, was eine diskriminierende Behandlung im Kern ausmacht. Dafür müssen explizite Kriterien formuliert werden, die den Tatbestand präzise auf den Begriff bringen.

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